Alles beim Alten? Nicht bei uns!

Das neue Jahr ist noch nicht alt, und doch hat sich in den letzten Wochen schon wieder viel in unserer Schule getan. In Zeiten wie diesen ist es manchmal gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Ein Glück, dass es diese Kolumne gibt!

Zunächst zum leidlichen Thema – eines was das neue Jahr nicht einfach wegwischen kann und was uns auch in diesem Schuljahr noch begleiten wird: Ihr wisst, wovon ich spreche. Ja, das C-Wort.  Hier bleibt alles beim Alten: Masken, Abstand, Impfung. Dank der guten Kooperation mit unserem dualen Partner, der HNO Praxis Dr. Susanne Berger, hat unser Kollegium kürzlich die Booster-Impfung erhalten, um sich und andere bestmöglich zu schützen. Wir alle sehnen uns nach Normalität und Alltag – die Boosterimpfung ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Bevor wir aber in Selbstmitleid verfallen, sollten wir bedenken, dass es Menschen gibt, denen es viel schlechter geht als uns. Genau das hat die Schüler*innenvertretung (SV) vor Weihnachten getan. Glücklicherweise blieb es aber nicht nur beim Gedanken. Unter großem Einsatz unserer SV wurde auch zur Tat geschritten. Mit Fotos unserer beiden Patenkinder, Greta aus Nicaragua und Mohamed aus Ägypten, (beide über die Organisation Plan International) ging diese durch die Klassen und appellierte an die Mitschüler*innen, Gutes zu tun. Mit viel Erfolg! 668,92 Euro kamen zusammen – und das, obwohl unsere traditionelle Waffel-Back-Aktion leider erneut coronabedingt entfallen musste. Respekt, das ist ein tolles Ergebnis!

Foto: Thorsten Seifert

Der Einsatz der SV für unsere beiden Patenkinder geht aber weit über das Einsammeln von Spenden hinaus. Im Moment entwirft die SV einen Steckbrief unserer Schule, um mit Greta und Mohamed in Austausch zu treten. Ihr wollt mehr über die Patenkinder und unser Engagement erfahren? Dann sprecht gerne die Schüler*innenvertretung und/oder die SV-Lehrer*innen an!

Kaum waren wir nach den Weihnachtsferien wieder in der Schule, gingen einige von uns auch gleich wieder ins Praktikum: Die Bildungsgänge AVS und BFS verbringen zurzeit drei Wochen in kaufmännischen Betrieben, um praktische Erfahrungen zu sammeln und vielleicht auch herauszufinden, ob der ein oder andere Beruf etwas für die Zukunft sein könnte.

A propos Zukunft: In der nicht allzu fernen Zukunft soll der Fachunterricht am Klaus-Steilmann-Berufskolleg sprachsensibel stattfinden. Klingt kompliziert, ist es aber nicht! Einfach gesagt heißt das nur, dass Sprache als Grundlage des Lernens erkannt und mithilfe verschiedener Methoden sprachliches und fachliches Lernen konsequent verknüpft werden sollen. Das ist wichtig, denn schulischer und beruflicher Erfolg hängen unmittelbar mit dem Beherrschen der Sprache zusammen.  Vereinfacht bedeutet das: Wer nichts versteht, kann auch nicht erfolgreich lernen. Macht Sinn, oder?

Um die Grundsteine für einen sprachsensiblen Unterricht zu legen, hat sich die Fachschaft Deutsch am 27.01.2022 zu einer entsprechenden Fortbildung getroffen. Fazit? Es wird ein nicht einfacher, aber lohnenswerter Weg!

Und wo wir gerade von Weg sprechen: Bestimmt sind euch schon die farbigen Abstufungen an der Treppe von der Pausenhalle ins erste Stockwerk aufgefallen: Diese Regenbogenbrücke ist unsere neue „Treppe der Vielfalt“. Sie symbolisiert unter anderem Toleranz und Akzeptanz.  Was es damit genau auf sich hat, erfahrt ihr demnächst hier auf unserer Homepage.

Foto: Elisa Kroon

Es gibt außerdem eine weitere Veränderung an unserer Schule: Allen, die in diesen Tagen ins Sekretariat kommen, wird es sofort auffallen: Es ist dort leerer als sonst. Unsere Sekretärin Frau Nickel hatte am 28.01.2022 ihren letzten Arbeitstag. Obwohl wir ihr den (wohlverdienten) Ruhestand gönnen, ist eines sicher: Sie wird uns fehlen.

Allen einen guten Start ins zweite Schulhalbjahr!

 

Silke Milpauer