Wenn Sie in einem der folgenden Ausbildungsberufe ausgebildet werden, ist das Klaus-Steilmann-Berufskolleg ihr Ausbildungspartner im dualen System.

  • Medizinische Fachangestellte (MFA)

    Ihre Ansprechpartner: Frau Lüttmann, Frau Schlegel und Frau Böge-Krol

    Kooperationspartner:

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    Arbeitsgebiet

    Medizinische Fachangestellte sind in Hausarzt- und Facharztpraxen, Krankenhäusern sowie anderen medizinischen Versorgungseinrichtungen tätig. Sie werden auch in medizinischen Laboratorien, in betriebsärztlichen Abteilungen von Unternehmen und im öffentlichen Gesundheitsdienst eingesetzt. Darüber hinaus sind sie in Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens beschäftigt.

    Team Medizinische/r Fachangestellte/r

    Arbeitsaufgaben

    Die Arbeitsaufgaben der Medizinischen Fachangestellten umfassen im Wesentlichen:

    • Medizinische und verwaltende Tätigkeiten
    • Assistenz bei Untersuchung, Behandlung und chirurgischen Eingriffen sowie Hilfe bei Notfällen
    • Patientenbetreuung während und nach der Behandlung
    • Information von Patienten über die Ziele und Möglichkeiten der Vor- und Nachsorge
    • Durchführung von Hygienemaßnahmen und Laborarbeiten
    • Dokumentation der Behandlungsabläufe und Abrechnung der erbrachten Leistungen
    • Sicherstellung eines umfassenden Qualitätsmanagements
    • Organisation von Betriebsabläufen und Überwachung von Terminplanungen
    • Materialbedarfsplanung, Materialbeschaffung und Materialverwaltung
    • Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen

    Ausbildungsdauer

    In der Regel beträgt die Ausbildungszeit drei Jahre. Eine Verkürzung der Ausbildung ist möglich, wenn die Auszubildende zum Beispiel bereits eine artverwandte Tätigkeit (z.B. in der Alten- und Krankenpflege) absolviert oder eine medizinische oder kaufmännische Ausbildung abgeschlossen hat. Verfügt die Auszubildende über die Allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur), so kann ebenfalls eine Ausbildungszeit von zwei Jahren vereinbart werden.

    Unabhängig davon ist bei guten Leistungen eine weitere Verkürzung der Ausbildung um 6 Monate möglich, so dass die Mindestausbildungsdauer 18 Monate beträgt.

    Ausbildung in der Schule – Klaus-Steilmann-Berufskolleg –

    Der Berufsschulunterricht findet an zwei Tagen mit jeweils 6 Unterrichtsstunden in der Zeit von 7:30 Uhr bis 12:40 Uhr statt. Es wird in 12 Lernfeldern unterrichtet. Diese wiederum sind vier schulischen Bündelungsfächern zugeordnet.

    Lernfelder

    1. Im Beruf und Gesundheitswesen orientieren
    2. Patienten empfangen und begleiten
    3. Praxishygiene und Schutz vor Infektionskrankheiten organisieren
    4. Bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates assistieren
    5. Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten
    6. Waren beschaffen und verwalten
    7. Praxisabläufe im Team organisieren
    8. Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Urogenitalsystems begleiten
    9. Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Verdauungssystems begleiten
    10. Patienten bei kleinen chirurgischen Behandlungen begleiten
    11. Patienten bei der Prävention begleiten
    12. Berufliche Perspektiven entwickeln
    Bündelungsfächer 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
    Medizinische Assistenz LF3 LF5 LF9
    Patientenbetreuung und Abrechnung LF4 LF8 LF10
    Wirtschafts- und Sozialprozesse LF1 LF6 LF12
    Praxismanagement LF2 LF7 LF11

    Das Fach „Medizinische Assistenz“ bündelt die Lernfelder, die sich auf medizinische Behandlungsabläufe, deren Vor- und Nachbereitung und Dokumentation der erbrachten Leistungen beziehen.

    Dem Fach „Patientenbetreuung“ werden Lernfelder zugeordnet, in denen die Betreuung der Patienten hinsichtlich des Leistungsangebotes und die Dokumentation erbrachter Leistungen sowie deren Abrechnung im Vordergrund stehen.

    Ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge soll im Fach „Wirtschafts- und Sozialprozesse“ vermittelt werden.

    Das Fach „Praxismanagement“ vermittelt Kenntnisse im Bereich der patientenorientierten Kommunikation, des Anbietens von Serviceleistungen sowie der Erfassung und Sicherung von Patientendaten.

    Diese Fächer bilden den Ausbildungsschwerpunkt. Hinzu kommen die Fächer des berufsübergreifenden Bereichs, wobei auch diese regelmäßig berufsbezogene Inhalte thematisieren. Außerdem sind Fremdsprache, Religionslehre, Deutsch/Kommunikation, Politik und Sport zur Erreichung des Berufsschulabschlusses notwendig.


    Zwischenprüfung

    Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres ist eine 120 Minuten dauernde schriftliche Zwischenprüfung abzulegen.


    Abschlussprüfung

    Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Beide Prüfungsblöcke gehen zu gleichen Anteilen in das Endergebnis ein.


    Weiterbildung

    Mit der Qualifizierung durch den Berufsschulabschluss erhält die Medizinische Fachangestellte unterschiedliche weitere schulische Weiterbildungsmöglichkeiten, die bis zum Abitur (Hochschulreife) führen können. Hierüber informieren wir Sie gerne.

    Nach erfolgreicher Ausbildung bietet das Klaus-Steilmann-Berufskolleg für die Medizinischen Fachangestellten mit der hauseigenen „Fachschule für Wirtschaft – Fachrichtung Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitsökonomie und –management“ – eine zukunftsorientierte Weiterbildungsmöglichkeit an. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage.

    Unabhängig davon qualifiziert Sie die Ärztekammer Westfalen-Lippe zur „Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung“. In einem spezifischen Qualifikations-Mix, der die drei Bereiche Medizin, Patientenkoordination und Praxisorganisation gleichzeitig umfasst, werden Sie auf Fach- und Führungsverantwortung innerhalb des Teams vorbereitet und können somit zunehmend den Arzt entlasten.

    Nähere Auskunft erteilt die Ärztekammer Westfalen-Lippe in Münster (Tel.: 0251-9292254).

    Weitere Informationsmöglichkeiten:

    Ärztekammer Westfalen-Lippe (www.aekwl.de)

    Verband medizinischer Fachberufe e.V. (www.vmf-online.de)

    Praxisfit (www.praxisfit.de)

  • Gesundheitskaufleute

    Aktuelles

    • We love Nauders: Studienfahrt der GKU1 und GKU2
    • Berlin „lockt die Welt“ und die Gesundheitskaufleute der GKM2
    • Kaufleute im Gesundheitswesen setzen das Gesundheitskonzept um – oder: Ski Heil in Pfunds!

    Ihre Ansprechpartner: Herr Siegmund und Herr Boderius

    Berufsbild

    Seit dem Jahr 2001 gibt es den Ausbildungsberuf Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen. Die Entwicklung der Einrichtungen im Gesundheitswesen zu ökonomisch ausgerichteten Dienstleistungsunternehmen erfordert neben gesundheitsspezifischen Grundkenntnissen vor allem betriebswirtschaftliches Wissen und ökonomische Handlungskompetenz. Durch die Qualifizierung der Kaufleute im Gesundheitswesen in diesen Bereichen nehmen die ausgebildeten Fachkräfte die Position eines Bindeglieds innerhalb des eigenen Betriebs zwischen Verwaltung und Medizin sowie zu anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens ein. Das Tätigkeitsprofil ist vor allem durch Leistungsabrechnung und gesundheitsspezifisches Rechnungswesen sowie Personalwirtschaft, Materialverwaltung und Kundenbetreuung gekennzeichnet. Als Einsatzgebiete kommen insbesondere Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Krankenversicherungen, medizinische Dienste und Verbände der freien Wohlfahrtspflege in Betracht.

    Das Team der Kaufleute im Gesundheitswesen

    Ausbildungsdauer

    In der Regel beträgt die Ausbildungszeit drei Jahre. Bei besonderer Leistung und entsprechender Vorbildung ist auf Antrag eine Verkürzung der Ausbildungsdauer um sechs Monate möglich.

    Prüfungen

    Nach ca. anderthalb Jahren wird in der Mittelstufe eine Zwischenprüfung in den Prüfungsgebieten Geschäfts- und Leistungsprozesse im Gesundheitswesen, Rechnungswesen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgelegt. Nach drei Jahren endet die Ausbildung mit der Abschlussprüfung in den Prüfungsgebieten Gesundheitswesen, Geschäfts- und Leistungsprozesse in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

    Ausbildung am Klaus-Steilmann-Berufskolleg

    Das Klaus-Steilmann-Berufskolleg ist eine von drei Schulen im Regierungsbezirk Arnsberg, die den schulischen Teil der Berufsausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann im Gesundheitswesen in enger Kooperation mit den Ausbildern anbietet. Der Berufsschulunterricht findet in Absprache mit dem dualen Partner an zwei Tagen mit sechs bis acht Unterrichtsstunden statt. In der Mittelstufe wird für diejenigen Auszubildenden, die auf Antrag die Ausbildungsdauer verkürzen, ein spezieller Förderkurs angeboten. Auf die Arbeit mit moderner Informationstechnologie wird besonders Wert gelegt. Moderne Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss unterstützen die Unterrichtsarbeit. Darüber hinaus erhalten die Schüler die Möglichkeit, in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn See, die European Computer Driving Licence (ECDL) als Zusatzqualifikation zu erwerben.

  • Rechtsanwaltsfachangestellte

    Die Ausbildungsberufe:
    Rechtsanwaltsfachangestellte/r
    Rechtsanwalts-und Notarfachangestellte/r
    Patentanwaltsfachangestellte/r

    Ihre Ansprechpartner: Frau Carrasco und Frau Gümbel

    Das Arbeitsgebiet von Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten bezieht sich auf alle Arbeitsbereiche einer Rechtsanwalts- und Notarkanzlei. Die Aufgabenstellungen in der Kanzlei einer Anwaltnotarin/eines Anwaltnotares erfordern selbstständige Vorgangsbearbeitung durch die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Selbstständig arbeitende Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte verfügen über umfangreiche rechtliche Kenntnisse und organisatorische Fertigkeiten. Neben den Fachkenntnissen sind im modernen Büroablauf Kenntnisse in der Datenverarbeitung und der Textverarbeitung notwendig, um die betriebliche Arbeit fachgerecht und rationell zu erledigen. Im Wesentlichen nehmen sie folgende Aufgaben wahr:

    • Erledigung von allgemeinen büroorganisatorischen Arbeiten, z.B. Telefonate entgegennehmen, beantworten oder weiterleiten, Termine mit Mandanten vereinbaren, bei Gerichten nachfragen, Akten führen, den Posteingang und Postausgang bearbeiten,
    • Tätigkeiten im Bereich des Mahnwesens und des Zivilprozesses,
    • Bearbeitung von Zwangsvollstreckungsangelegenheiten,
    • Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung von anderen Verfahren, zum Beispiel familien- und erbrechtliche Angelegenheiten, arbeitsgerichtliche und strafrechtliche Verfahren,
    • Erstellen von Gebührenrechnungen,
    • Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung von Notariatsgeschäften, zum Beispiel Mitarbeit im Urkundswesen und Führen der Bücher im Notariat, Mitarbeit bei der Vorbereitung und Abwicklung von Notariatsgeschäften im Liegenschafts- und Grundbuchrecht.

    Das Team der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

    Ziel der Ausbildung ist, dass die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten über umfassende rechtliche Kenntnisse verfügen. Sie sind in der Lage, mit Gesetzestexten zu arbeiten; sie können berufsbezogene Texte sprachlich und sachlich richtig formulieren und gestalten und sind mit den organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Vorgängen einer Kanzlei vertraut. Sie sind bereit, sich selbst neue Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen. Bei ihrer Aufgabenerledigung bedienen sie sich moderner Informations- und Kommunikationssysteme. Sie arbeiten mit Mandanten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kanzlei kommunikativ und kooperativ zusammen.

    Die Regelausbildungszeit beträgt 3 Jahre;
    in Einzelfällen kommt eine Verkürzung um ein halbes Jahr in Betracht.

    Die Berufsausbildung erfolgt in einem dualen System an den Lernorten Kanzlei und Berufsschule.

    Die Berufsschule ergänzt die berufspraktische Ausbildung und vermittelt eine berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Unterrichtet werden 12 Wochenstunden in den Fächern:

    • Allgemeine Wirtschaftslehre
    • Recht
    • Rechnungswesen
    • Datenverarbeitung/Textverarbeitung
      = berufsbezogener Bereich
    • Deutsch/Kommunikation
    • Religionslehre
    • Sport/Gesundheitsförderung
    • Politik/Gesellschaftslehre
      =berufsübergreifender Bereich

    Das Unterrichtsangebot an unserem Berufskolleg berücksichtigt den Anspruch auf eine qualifizierte Fachausbildung und orientiert sich gleichzeitig an den unterschiedlichen individuellen Ansprüchen der Auszubildenden:

    • Angeboten werden Stützunterricht und Förderunterricht,
    • ein zum Teil verkurster Unterricht im Fach Recht für die unterschiedlichen Ausbildungsberufe,
    • berufsbezogener DV-/TV-Unterricht.

    Die Berufsausbildung wird erfolgreich beendet mit dem

    Berufsabschluss (Kammerprüfung) und dem Berufsschulabschluss (ggf. mit zusätzlichen Qualifikationen)

    Nähere Informationen finden Sie im Flyer der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten.


    Kammerprüfungen:

    Zwischenprüfung:

    • nach ca. einem Jahr
    • schriftlich (3 Arbeiten, insgesamt max. 180 Minuten)
    • erstreckt sich auf die im 1. Jahr erworbenen Kentnisse und Fertigkeiten
    • dokumentiert den Ausbildungsstand
    • ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Abschlussprüfung

    Abschlussprüfung:

    Gegenstand der schriftlichen Prüfung sind fünf Fächer:

    1. Recht, Wirtschafts- und Sozialkunde (90 Minuten)
    2. Rechnungswesen (60 Minuten)
      (Rechnen und Buchführung)
    3. Zivilprozessrecht für RE (90 Minuten)
      oder
      Zivilprozessrecht und Freiwillige Gerichtsbarkeit für RENO (90 Minuten)
    4. Gebührenrecht für RE (90 Minuten)
      oder
      Gebühren- und Kostenrecht für RENO (90 Minuten)
    5. Fachbezogene Informationsverarbeitung
      a) Textbearbeitung (60 Minuten)
      b) Textverarbeitung (30 Minuten)

    Gegenstand der mündlichen Abschlussprüfung sind alle berufsbezogenen Ausbildungsinhalte. Die Einzelprüfungen dauern ca. 20 Minuten.


    Weiterbildungsmöglichkeiten:

    • Weiterbildung zum/zur Bürovorsteher/-in
      Nach der bestandenen Abschlussprüfung muss man mindestens drei Jahre in dem Beruf tätig gewesen sein, um zu den Lehrgängen zugelassen zu werden, die auf die Prüfung vorbereiten.
    • Weiterbildung an einem Berufskolleg zur/zum „Staatlich geprüfte/ter Betriebswirt/-in“ (bei gleichzeitiger Zuerkennung der Fachhochschulreife des Landes NRW) durch Besuch der Fachschule für Wirtschaft in der Fachrichtung Betriebswirtschaft mit dem Schwerpunkt Recht.

    Weitere Informationsmöglichkeiten:

    www.rechtsanwaltskammer-hamm.de
    www.brak.de
    www.bochumer-anwaltverein.de

  • Sozialversicherungsfachangestellte

    Der Ausbildungsberuf Sozialversicherungsfachangestellte/r


    Ihre Ansprechpartner: Martin Siegmund und Jörg Baldamus

     

     

     

     

     

     

    Blockzeiten für das Schuljahr 2017/2018:

    Oberstufe: 30.08.2017 bis 06.10.2017
    11.12.2017 bis 02.02.2018 (Zeugnisausgabe)
    Mittelstufe: 09.10.2017 bis 08.12.2017
    09.04.2018 bis 18.05.2018 (Zeugnisausgabe)
    Unterstufe: 05.02.2018 bis 23.03.2018
    28.05.2018 bis 13.07.2018 (Zeugnisausgabe)

    Blockzeiten für das Schuljahr 2018/2019:

    Oberstufe: 29.08.2018 bis 12.10.2018
    10.12.2018 bis 01.02.2019 (Zeugnisausgabe)
    Mittelstufe: 29.10.2018 bis 07.12.2018
    25.03.2019 bis 24.05.2019 (Zeugnisausgabe)
    Unterstufe: 04.02.2019 bis 22.03.2019
    27.05.2019 bis 12.07.2019 (Zeugnisausgabe)

    Das Tätigkeitsfeld des Sozialversicherungsfachangestellten im Überblick

    Das Team der Sozialversicherungsfachangestellten

    Sozialversicherungsfachangestellte arbeiten bei den gesetzlichen Krankenkassen, bei den Berufsgenossenschaften oder bei der Bundesknappschaft. Zu den Aufgaben der Sozialversicherungsfachangestellten gehört die Kundenberatung, die Kommunikation mit Versicherten und Arbeitgebern, die Feststellung von Versicherungsverhältnissen, die Festsetzung und der Einzug von Beiträgen und die Bewilligung von Leistungen.

    Ziel der Ausbildung ist, dass Sozialversicherungsfachangestellte über umfassende rechtliche und wirtschaftliche Kenntnisse verfügen. Sozialversicherungsfachangestellte müssen sich markt- und kundenorientiert verhalten, bei ihren Handlungen ökonomische Effizienzkriterien beachten und auch ökologischen Anforderungen gerecht werden. Dabei werden in zunehmendem Maße die erforderlichen Arbeiten mit modernen Informations- und Kommunikationssystemen erledigt.

    Die Berufsausbildung erfolgt in einem dualen System an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Die Berufsschule ergänzt die berufspraktische Ausbildung und vermittelt eine berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung.

    Der Berufsschulunterricht findet in zwei Teilblöcken von je sechs bis sieben Wochen je Schuljahr statt. Die Regelausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

    Abschlüsse

    • Berufsabschluss durch die Prüfung beim Landes- oder beim Bundesversicherungsamt
    • Berufsschulabschluss

    Prüfungen:

    Zwischenprüfung:

    • nach einem Jahr
    • schriftlich (3 Arbeiten)
    • dokumentiert den Ausbildungsstand

    Abschlussprüfung:

    • Gegenstand der schriftlichen Prüfung sind die Fächer „Versicherung und Finanzierung“, „Leistungen“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“
    • Gegenstand der mündlichen Prüfung ist ein Beratungsgespräch mit einem Versicherten oder ein Mitarbeitergespräch

  • Steuerfachangestellte

    Der Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte/r

    Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Vogel und Frau Reckert

    Das Tätigkeitsfeld des Steuerfachangestellten im Überblick

    Bei wem arbeiten Steuerfachangestellte?

    • bei Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften
    • bei Wirtschaftsprüfern, vereidigten Buchprüfern;
    • Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
    • bei Lohnsteuerhilfevereinen
    • in Abteilungen des Rechnungs- und Personalwesens von Betrieben

    Welche Tätigkeiten führen sie hauptsächlich aus?

    • Arbeiten in der Buchführung (Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Erstellen von Jahresabschlüssen)
    • Erstellen von Steuererklärungen
    • Mitwirkung bei der Beratung und Betreuung von Mandanten
    • allgemeine Büro- und Verwaltungstätigkeiten

    Das Team der Steuerfachangestellten

    Welche Kenntnisse und technischen Arbeitsmittel sind dabei wichtig?

    • Kenntnisse des Rechnungswesens und des Steuerrechts, z.B. Abgabenordnung, Umsatzsteuer, Einkommensteuer/Lohnsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer
    • Personalcomputer, externe und interne Rechenzentren mit fachbezogenen Software-Programmen

    Ziel der Ausbildung ist, dass die Auszubildenden folgende Kompetenzen erwerben:

    Steuerfachangestellte sind in der Lage, sicher mit Gesetzes- und Fachtexten umzugehen, die Erfordernisse des Rechnungs- und Steuerwesens zu beherrschen, Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge zu entwickeln sowie die modernen Informations- und Kommunikationstechniken zu nutzen. Inner- und außerhalb der Praxen verfügen sie über die Fähigkeit zur Kooperation und Kommunikation und die Bereitschaft zum Denken in Zusammenhängen. Flexibilität, Verantwortungsbewusstsein, mandantenorientiertes Verhalten sowie die Mitwirkung an einer wirtschaftlichen, humanen und ökologischen Gestaltung der Arbeit sind weitere bedeutsame Qualifikationen, die Steuerfachangestellte einsetzen können.

    Die Berufsausbildung erfolgt in einem dualen System an den Lernorten Betrieb und Berufsschule.

    Die Berufsschule ergänzt die berufspraktische Ausbildung und vermittelt eine berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung mit 12 Wochenstunden Unterricht in den Fächern:

    • Allgemeine Wirtschaftslehre
    • Steuerlehre
    • Rechnungswesen
    • Datenverarbeitung
      = berufsbezogener Lernbereich
    • Deutsch/Kommunikation
    • Religion
    • Sport/Gesundheitsförderung
    • Politik/Gesellschaftslehre
      = berufsübergreifender Lernbereich

    Die Regelausbildungszeit beträgt 3 Jahre;

    sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kommt eine Verkürzung um ein halbes Jahr oder ein Jahr in Betracht.

    Abschlüsse:

    • Berufsabschluss durch die Prüfung bei der Steuerberaterkammer
    • Berufsschulabschluss (ggf. mit zusätzlichen Qualifikationen).

    Die Zwischen- und Abschlussprüfung verlaufen wie folgt:

    zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres: Zwischenprüfung vor der zuständigen Steuerberaterkammer

    Ziel:

    Ermittlung des Ausbildungsstandes (das Ergebnis hat keinen Einfluss auf die Zulassung zur Abschlussprüfung)

    Inhalt:

    • bisheriger Ausbildungsstoff (Schule und Betrieb)
    • schriftliche Prüfung anhand praxisbezogener Fälle von etwa 180 Minuten

    am Ende der 3jährigen Ausbildung: Abschlussprüfung vor der zuständigen Steuerberaterkammer

    Ziel:

    Berufsabschluss

    Inhalt:

    schriftliche Prüfung in den Fächern

    • Steuerwesen (Bearbeitungszeit etwa 150 Minuten)
    • Rechnungswesen (Bearbeitungszeit etwa 120 Minuten)
    • Wirtschafts- und Sozialkunde (Bearbeitungszeit etwa 90 Minuten)

    mündliche Prüfung im Fach „Mandantenorientierte Sachbearbeitung“ von etwa 30 Minuten.

    In diesem Prüfungsgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er berufspraktische Vorgänge und Problemstellungen bearbeiten und Lösungen darstellen kann.
    Für das Prüfungsgespräch kommen insbesondere folgende Gebiete in Betracht

    • Allgemeines Steuer- und Wirtschaftsrecht
    • Einzelsteuerrecht
    • Buchführungs- u. Bilanzierungsgrundsätze
    • Rechnungslegung

    Abschluss als Steuerfachangestellte/r

    Nach der Berufsausbildung werden Steuerfachangestellte i.d.R. als Sachbearbeiter die laufenden Buchführungs- und steuerlichen Arbeiten eines festen Mandantenkreises übernehmen. Bei Bewährung besteht evtl. die Möglichkeit, Leiter eines selbstständigen Arbeitsbereiches oder Büroleiter/in zu werden.

    Weiterbildungsmöglichkeiten:

    • Fortbildungsprüfung zum/zur Steuerfachassistenten/-in bzw. zum/zur Steuerfachwirt/-in bei der zuständigen Steuerberaterkammer (nach mindestens dreijähriger Berufstätigkeit)
    • Fortbildungsprüfung zum/zur Bilanzbuchhalter/-in bei der IHK
    • Fortbildungsprüfung zum/zur Steuerberater/-in oder Wirtschaftsprüfer/-in (für besonders qualifizierte Steuerfachangestellte, die mindestens 10 Jahre hauptberuflich eine entsprechende berufspraktische Tätigkeit ausgeübt haben)
    • Weiterbildung an einem Berufskolleg durch Besuch der Fachschule für Wirtschaft mit dem Schwerpunkt Steuern in der Fachrichtung Betriebswirtschaft mit dem Ziel „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/-in“ (bei gleichzeitiger Zuerkennung der Fachhochschulreife des Landes NRW, soweit nicht bereits vorhanden).

    Weitere Informationsmöglichkeiten

    Die Steuerberaterkammer Westfalen-Lippe ist gemeinsam mit den Steuerberaterkammern Düsseldorf und Köln nunmehr mit einer Homepage im Internet präsent. Auf den Seiten finden sich u.a. auch Informationen zur Ausbildung als Steuerfachangestellte/r, zur Fortbildung als Steuerfachwirt/in sowie zum Steuerberaterberuf.

    Sie erreichen die Homepage der Steuerberaterkammer unter folgender Adresse:

    www.stbk-westfalen-lippe.de

  • Verwaltungsfachangestellte

    Der Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r


    Das Tätigkeitsfeld des Verwaltungsfachangestellten im Überblick

    Ihre Ansprechpartner: Herr Siegmund, Herr Müller und Herr Götz

    Sie arbeiten in der Kommunalverwaltung, bei Handwerksorganisationen, Industrie- und Handelskammern und in Kirchenverwaltungen. Die Aufgaben der einzelnen Behörden sind zwar unterschiedlich, die Tätigkeiten der Verwaltungsfachangestellten sind sich jedoch sehr ähnlich. sie verrichten allgemeine Büro- und Verwaltungsaufgaben, bearbeiten Vorgänge, führen Akten, erteilen Auskünfte, bereiten Entscheidungen vor und fertigen Bescheide. In vielen Fällen erstellen sie auf Wunsch erforderliche Bescheinigungen und Ausweise. Bei ihrer Arbeit benutzen sie häufig automatisierte Datenverarbeitungsanlagen. Zu ihren Aufgaben gehören die Mitarbeit in der Personalabteilung und Kasse sowie die Mitwirkung bei der Materialbeschaffung und -verwaltung. Zur Wahrnehmung der Aufgaben als Verwaltungsfachangestellte/r erwerben die Schülerinnen und Schüler die Handlungskompetenz, die für eine sachgerechte, verantwortliche und engagierte Berufs- und Lebensgestaltung erforderlich ist.

    Das Team der Verwaltungsfachangestellten

    Die Berufsausbildung erfolgt an den Lernorten Behörde, dem Studieninstitut und der Berufsschule. Die Berufsschule ergänzt die berufspraktische Ausbildung und vermittelt eine berufliche Grund- und Fachbildung in Verbindung mit einer erweiterten Allgemeinbildung. Der Berufsschulunterricht findet bei dreijähriger Ausbildung in Blockform von jeweils 12 bis 13 Wochen je Schuljahr statt. Bei zweijähriger Ausbildung erfolgt der Unterricht in Teilzeitform an jeweils zwei Tagen in der Woche.

    Der Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r ist im Jahr 2000 neu geordnet worden. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die seit 2000 gültigen Richtlinien und Lehrpläne.

    In den Oberstufen wurde bisher eine einwöchige Studienfahrt angeboten.

    Die Regelausbildungszeit beträgt 3 Jahre, eine Verkürzung bis auf 2 Jahre ist möglich.

    Abschlüsse:

    • Berufsabschluss
    • Berufsschulabschluss

    Prüfungen:

    Zwischenprüfung:

    • nach einem Jahr
    • schriftlich, in den Prüfungsgebieten „Ausbildungsbetrieb, Arbeitsorganisation und bürowirtschaftliche Abläufe“, „Haushaltswesen und Beschaffung“ sowie „ Wirtschafts- und Sozialkunde“
    • dokumentiert den Ausbildungsstand

    Abschlussprüfung:

    • Gegenstand der schriftlichen Prüfung sind die Fächer „Verwaltungsbetriebswirtschaft“, „Personalwesen“, „Verwaltungsrecht und Verwaltungsverfahren“ sowie „Wirtschafts- und Sozialkunde“
    • Gegenstand der praktischen Prüfung ist der Prüfungsbereich „Fallbezogene Rechtsanwendung“

Für Informationen zur Anmeldung steht Ihnen unserer Sekretariat zur Verfügung.